Sandfilteranlage für den Pool: Fehler beim Kauf vermeiden

Zuerst kommt es darauf an, wirklich eine passende Leistung für die vorhandene Poolgröße zu wählen. Denn nicht selten fallen Menschen auf Sonderangebote herein und sind dann der Meinung, dass der eine Meter, den der angegeben Poll kleiner ist, keinen Unterschied macht. Wir sprechen hier aber immer von Kubik! Das heißt, ein Meter enthält wahnsinnig viel Wasser.

Förderleistung der Sandfilteranlage beachten:

Gerade wer Kinder hat, einen Hund oder gar eine Sandkiste auf seinem Grundstück, muss eine gute Sandfilteranlage einbauen. Zu schade wäre es, wenn alle anderen Dinge wie Poolheizung und Umwälzpumpe Schaden nehmen würden, weil alle Partikel sie ungefiltert passieren.

Übrigens: Die Sandfilteranlage sollte es schaffen, die gesamte Wassermenge mehr als einmal am Tag zu filtern. Zweimal sind ausreichend.

Also: Poolgröße beachten!

Faustformel: In einer Stunde ungefähr 0,25 Prozent des gesamten Wassers! Angebeben wird das dann in Förderleistung (Liter pro Stunde l/h).

Kesseldurchmesser richtet sich nach Wassermenge und Leistung der Pumpe:

Warum ist das wichtig? Wenn der Kessel zu klein ist im Durchmesser, dann reisen die fremden Partikel zu schnell durch und verweilen nicht lange genug, um herunterzusinken und sich im Sand abzulagern. Sie werden dann einfach ungefiltert wieder in den Pool gebracht. Welche Menge an Quarzsand sollte es dann sein? Am besten ist genauso viel Sand vorhanden, wie Wasser.

Sandfilteranlage Pool
Foto: Jan Herodes/Bigstock

Wie wird eine Sandfilteranlage montiert? Stört sie optisch?

Es gibt die Option, sie mit einzugraben oder aber geschickt unter einer Poolumrandung zu verstecken. Wen der Anblick aber nicht stört und den Pool eh nur temporär aufgebaut hat, der bringt seine Sandfilteranlage einfach an der Seite des Pools in Stellung. Eine Pumpe saugt dann das Wasser von der Wasseroberfläche an. Ein anderer Schlauch bringt das gefilterte Wasser ebenso unkompliziert von oben wieder ein.

Übrigens: Leider erledigt eine Sandfilteranlage nicht alle Arbeit. Der grobe Schmutz muss bereits händisch aus dem Wasser geholt werden. Ein Poolstaubsauger – vielleicht sogar in Roboterform- oder der gute alte Kescher sind dabei behilflich.

Tipp: Wer mit Hundehaaren kämpft, kann vor den Wasserschlauch eine Nylonsocke stülpen. Das Wasser passiert ungehindert, die Haare aber nicht. Ebenfalls hilfreich ist ein Stück Klettband im Bereich des Strudels am Boden oder Rand. Dort hängen sich Haare dann fest und können mühelos abgeerntet werden.

Netzte über dem Pool hindern Blätter und Müll am Eindringen. Viel Dreck wird auch durch den rasen an den Füßen mit in den Pool gebracht. Um das zu vermeiden, warum nicht einfach eine Art Wasserfußmatte kreieren? Dazu reicht sogar eine Schuhabtropfwanne aus der kalten Jahreszeit. Einfach mit Wasser füllen und vor der Pooltreppe platzieren. Bei kleinen Kinden ist diese Lösung jedoch fehl am Platz – das Verletzungsrisiko ist zu hoch.

Eine schicke Gartendusche erfüllt ähnlichen Zweck. es muss dafür kein eigene Wasserzulauf gelegt werden. Mit einer Pumpe lässt sich die Gartendusche bequem aus dem Poolwasser speisen. keine Angst, beim Ablauf wird das Dreckwasser noch einmal separat gefiltert, bevor es wieder mit dem Poolwasser zusammentrifft.

Am Ende müssen der Energieverbrauch und die Qualität passen. Die Materialien sollten zwingend gegen Rost bestehen und wenig Reibungswiderstand liefern. Das Ventil sollte zudem in mehreren Stufen einstellbar sein – so kann die Leistung auf den Poolbesuch und Dreckvorkommen abgestimmt werden. Entsprechende Sandfilteranlagen für Ihren Pool können Sie bei Poolseller.de/sandfilteranlage.html online bequem kaufen. Dort finden Sie leistungsfähige Filteranlagen von 15 m³ bis 50 m³, also ausreichend für die meisten heimischen Pools.